Mai 19, 2008
Letztens hatte ich die Anfrage eines Kunden, der ganz genau wissen wollte, wie produziert wird und wer wie was prüft. Sicher ist das nicht für alle interessant, aber vielleicht doch für den einen oder anderen. Wir haben den Anspruch Qualität anzubieten und wollen deshalb diese Transparenz für den Kunden schaffen.
Nachfolgend also Fragen und Antworten:
- Ist das Wasser des Sees unbelastet? Liegen Verschmutzungsquellen, Kontaminationsquellen in der Nähe des Sees? - Weder Verschmutzungs- noch Kontaminationsquellen sind in der Nähe des Sees. Das GoogleEarth-Bild auf der Naturspirulina-Seite verdeutlicht die Lage dieser Seen fernab der Zivilisation recht gut . Bei dem See handelt es sich um einen (von mehreren) natürlichen Kratersee. Das Wasser des Sees wird regelmäßig auch von staatlichen Stellen u.a. auf Nitrate und Phosphate untersucht.
- Konventioneller oder Bio-Anbau? - Derzeit ist der Anbau konventionell. Nach gültiger Bio-Verordnung gibt es keine Bio-Algen. Erst ab 01.01.2009 wird mit der neuen Bio-VO der Anbau und Vertrieb von Bio-Algen möglich sein.
- Wie lange dauert der Prozess von der Ernte bis zum Trockenprodukt, welche Trocknungstechnologie (schonende Verarbeitung), Verpackung unter Sauerstoffausschluss? - Der Prozess von der Ernte bis zum Trockenprodukt dauert nur ca. 20 min. Getrocknet wird durch Sonnentrocknung und verpackt wird unter normaler Luft.
- Erfolgt die Verarbeitung der Alge in einer zertifizierten Anlage? - Nein, die getrockneten Algen werden in einer nicht zertifizierten Anlage gemahlen.
- Wird auf toxische Mikroalgen wie Microcystus und Anabaena getestet? - Auf toxische Microcystus wird stichprobenartig getestet. Aufgrund des hohen pH-Wertes in den Seen ist Microcystus jedoch nicht möglich. Auf Anabaena wird mikroskopisch untersucht. Durch ihre fadenförmige Form ist sie gegenüber der spiralen Form der Spirulinaalge sehr auffällig.
- Wird auf Karotinoide und Phycocyaningehalt getestet? Wird auf Pheophorbide getestet? - Auf Carotinoide wird regelmässig getestet. Diese sind auch im Analysenzertifikat enthalten. Derzeit wird nicht regelmäßig auf Phycocyanin und Pheophorbide geprüft.
- Wird das Produkt auch von staatlichen Stellen überprüft, und welche? - Die herstellende Firma des Produktes ist staatlich, daher ist die Kontrolle der Produktion auch staatlich.
- Werden die Analysen von einem eigenen als auch einem fremden, unabhängigen Labor durchgeführt? - Das Produkt wird nach dem Import nach Deutschland von der IGV (Abt. Analytik) untersucht. Bei Bedarf können andere Labore hinzugezogen werden.
- Kann eine Bestrahlung des Produktes ausgeschlossen werden? - ja
- Ist das Produkt frei von Glutin bzw. Gluten? - ja
- Enthält das Produkt Jod? - als Süßwasseralge ist in Spirulina Jod nur in Spuren vorhanden.
Grundsätzlich zu den Inhaltsstoffen gibt es hier eine typische Analyse von Burma-Naturspirulina. Wie bei allen Naturprodukten gibt es hier leichte Schwankungen. Die Spirulina aus den Kraterseen in Burma ist jedoch eine natürliche Population und wächst also ganzjährig, so dass die Schwankungen relativ gering sind.
Keine Kommentare » |
Qualität, naturspirulina | Getaggt: fragen und antworten |
Permalink
Verfasst von horicon
April 7, 2008
Biophotonen sind in der etablierten Wissenschaft, zumindest in Deutschland, noch immer nicht anerkannt. Vor Jahren hatte ich allerdings das Buch Biophotonen. Das Licht in unseren Zellen von Marco Bischof gelesen und wusste, dass mehr an diesem Thema ist, als es eine durch Forschungsgelder geleitete Wissenschaft derzeit sehen kann.
So lag es nahe, dass wir die Naturspirulina aus Burma ebenfalls im Institut für Biophysik testen lassen. Allerdings, so wurde uns mitgeteilt, können keine Messungen an nur einer Probe, sondern Vergleichsmessungen durchgeführt werden. Wir haben also als Vergleichsprobe eine Spirulina aus Aquakultur mit der Herkunft China eingereicht.
Das Ergebnis war ein vielseitiges Protokoll, das selbst für jemanden mit einer soliden naturwissenschaftlichen Grundbildung nur schwer verständlich war. Einfach ausgedrückt, wurden zwei Faktoren wurden bei dieser Analyse extrahiert:
ein Faktor korreliert mit dem Ordnungszustand der Probe,
der andere Faktor beschreibt die biologische Aktivität.
Wie ist das jedoch zu verstehen? Ich habe im Institut für Biophotonik angerufen und hatte zufällig Fritz-Albert Popp direkt am Telefon, der mir das im Gespräch sehr anschaulich erläuterte. Aus diesem Telefonat heraus, würde ich die biologische Aktivität einfach mit Lebendigkeit übersetzen. Frisch geerntetes Obst und Gemüse schmeckt nicht nur besser, es ist einfach gesünder. Lebensmittel, die unter künstlichen Bedingungen gezüchtet und meist unreif geerntet werden, weil sie Wochen bis zu Ihnen auf den Tisch brauchen, sind einfach nicht so “lebendig”, wie Lebensmittel, die frisch aus dem Garten auf Ihren Tisch kommen. Auch bei Lebensmitteln, die für gewöhnlich nicht frisch verzehrt werden wie Algen, ist der Unterschied in der Kultivierung, in der Herstellung und Lagerung bei dieser Analyse sichtbar.
Der Ordnungszustand einer Probe zeigt an, wieviel “Ordnung” (im Gegensatz zu Chaos) man mit einem Lebensmittel zu sich nimmt. Es geht hier um Quantenkohärenz in der Biologie - für Interessierte gibt es hier den wissenschaftlichen Hintergrund. Wir essen also mehr oder weniger Ordnung. Essen wir mehr Unordnung, dann wird das menschliche System auch zunehmend instabiler und anfälliger für Krankheit, weil ihm Ordnung fehlt.
In unserem Gespräch kamen wir irgendwann zu einem Vergleich mit Musik. Klassik ist Musik, die Ordnung erzeugt. Wer Bach hört, kann die Ordnung in dieser Musik spüren. Aber nicht immer brauchen wir Ordnung: in Lebenskrisen zum Beispiel und auch beim Erwachsenwerden muss sich das System neu balancieren und es ist kein Zufall, dass Menschen in dieser Zeit andere Musik hören - Hard Rock oder andere “anstrengende Musik”. Auch ohne tiefe Krisen gefällt uns nicht jeden Tag die gleiche Musik und vielleicht ist es unter diesem Gesichtspunkt interessant, auf sich selbst zu achten, welche Musik wir wann hören.
Wir dürfen mit den Ergebnissen dieser Biophotonen-Analyse keine Werbung machen. Diese Untersuchung haben wir durchführen lassen, um sicherzugehen, dass wir Ihnen ein Qualitätsprodukt anbieten, dass den diesen Namen auch verdient.
Keine Kommentare » |
Qualität, naturspirulina, regulation | Getaggt: Biophotonen |
Permalink
Verfasst von horicon
Januar 18, 2008
Das Thema “Qualität” hat für uns besondere Bedeutung, denn wir wollen unseren Kunden nur das anbieten, was wir selbst für gut halten. Spirulina wird im Körper zu 98% resorbiert und das sollte schon das Beste sein.
Vor Ort in Burma wurde von der IGV ein Qualitätsmanagement implementiert, das
- die Qualifizierung der Mitarbeiter in Deutschland,
- die Implementierung eines Qualitätssicherungssystems und
- die Etablierung einer produktionsbegleitenden Qualitätskontrolle
umfasst. Bereits in Burma werden damit europäische Lebensmittelstandards eingehalten.
Nach dem Transport wird die Ware hier in Deutschland nochmals analysiert. Ein Analysen-Zertifikat sieht dann so (analyse-igv.jpg) aus und versichert uns als Hersteller und vor allem Ihnen als Kunden, nur unbelastete und hochqualitative Ware zu kaufen.
Keine Kommentare » |
Qualität, naturspirulina | Getaggt: analysen, lebensmittel, naturspirulina |
Permalink
Verfasst von horicon
Januar 15, 2008
Warum habt ihr keine Bio-Spirulina? Wir haben unseren Zertifizierer LACON gefragt, ob und wie eine Zertifizierung für die Burma-Naturspirulina am besten zu realisieren ist. Die Antwort war für uns überraschend: eine Bio-Zertifizierung nach der EU-Öko-Verordnung, also mit dem amtlichen Bio-Siegel, ist für Algen erst ab 2009 möglich. Für Algen gibt es derzeit schlicht keine Regelung.
Andere Anbieter werben allerdings mit “Bio” - wie geht das? Wenn Sie genau hinsehen, werden Sie feststellen, dass diese “Bio-Siegel” von Verbänden wie Demeter, Bioland oder anderen vergeben werden. Die Arbeit beider Verbände schätze ich sehr und ich persönlich orientiere mich beim Einkauf häufig an diesen Siegeln. Spirulina-Algen sind allerdings keine einheimischen Kulturpflanzen. Die artenreine und schadstofffreie Zucht ist gerade in tropischen Ländern alles andere als problemlos, wie mir Prof. Pulz vom IGV versichert hat.
Wir haben uns dafür entschieden, auf das deutsche Qualitätsmanagement durch die IGV in Burma und unsere eigenen Laboranalysen zu vertrauen. Für mich ist das überzeugendste Argument, dass die Forscher vom IGV, die zu den weltweit führenden Algenspezialisten gehören, selbst Burma-Naturspirulina essen - keine anderen.
Die Bio-Zertifizierung nach der EU-Öko-Verordnung wird sicher auch für unsere Burma-Naturspirulina demnächst anstehen - wir sind darauf gut vorbereitet.
Keine Kommentare » |
Qualität, naturspirulina | Getaggt: bioqualität, zertifizierung |
Permalink
Verfasst von horicon
Januar 15, 2008

Warum eigentlich Spirulina aus Naturvorkommen? Diese Frage beantworte ich gerne mit einer Gegenfrage: Essen Sie lieber Eier aus der Legebatterie oder von freilaufenden Hühnern? Oder: Kennen Sie den Unterschied - allein im Geschmack - zwischen einem Supermarkt-Apfel aus Neuseeland und einem Apfel von einer heimischen Streuobstwiese? Genau. Es gibt einen Unterschied - und dieser Unterschied liegt nicht nur im Geschmack, sondern auch in den Inhaltsstoffen. Er liegt auch in einem energetisch-feinstofflichen Bereich, der sich zum Teil sogar schon physikalisch nachweisen lässt.
Spirulina wird heute in vielen Ländern der Welt in Aquakulturen gezüchtet - für die Ernährung von Tier und Mensch, für Kosmetik und Nahrungsmittelindustrie, für die Düngung von Feldern und auch für die Gewinnung von Bio-Kraftstoffen. Diese Aquakulturen sind meist große Bassins aus Beton oder Plastik mit einer Menge Technik, um hohe Erträge zu erwirtschaften.
Spirulina ist eine Mikroalge, die nur eine Zellmembran, aber keine Zellwand hat. Nährstoffe, aber auch Schadstoffe gelangen deshalb leicht ins Zellinnere. In Aquakulturen sind das die zugeführten Nährsalze (zu deutsch: Düngemittel) und Stoffe, die sich aus dem Beton oder dem Plastik lösen.
Das Wichtigste zum Thema Naturspirulina aus Burma habe ich für Sie hier zusammengefasst.
Zurück zur Eingangsfrage: Warum also Spirulina aus Naturvorkommen? Es ist eine Frage der Qualität, Natürlichkeit und Sicherheit. Das muss nicht teurer sein als Spirulina aus Aquakulturen, Naturspirulina sind ihren Preis auf jeden Fall wert .
Keine Kommentare » |
Qualität, naturspirulina, regulation | Getaggt: naturspirulina |
Permalink
Verfasst von horicon